Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte

 

Am 7. Februar beginnt die neue Sondermarkenserie „Deutschlands schönste Panoramen“ mit einer Darstellung des Berliner Gendarmenmarktes.

Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte

Der Berliner Gendarmenmarkt gehört mit seinem dreiteiligen Ensemble bestehend aus Deutschem Dom, Konzerthaus (Schauspielhaus) und Französischem Dom zu den schönsten Plätzen in Europa. Er wurde 1688 von Friedrich I., dem späteren König in Preußen, als Hauptmarkt angelegt (Entworfen von Johann Arnold Nering); hier ließen sich besonders viele hugenottische (französische Protestanten) Einwanderer aus Frankreich nieder. Im Jahr 1705 wurde die französische Friedrichstädter Kirche fertiggestellt. An der anderen Seite des Platzes errichtete man den 1708 eingeweihten Deutschen Dom.
Der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. installierte 1736 die Hauptwache des Regiments „Gens d’armes“ auf dem Platz, was ihm seinen Namen gab: Gendarmenmarkt.

Zu diesem Namen kam der Gendarmenmarkt aber erst 1799. Der Marktplatz hieß zunächst Esplanade, dann Lindenmarkt, Friedrichstädtischer Markt und Neuer Markt.

Die Ausgabe „Berlin Gendarmenmarkt“ setzt sich aus 2 nebeneinander angeordneten Briefmarken zu einem gemeinsamen Motiv zusammen.

Die Marken kommen nicht nur nassklebend im Bogen zu fünf waagerechten Zusammendrucken an die Schalter, sondern auch als selbstklebendes Maxiset Folienblatt.

 

Taxe Perçue

Taxe Perçue

Taxe Perçue. Abkürzung TP (franz. Gebühr bezahlt), ist die Inschrift von ‚Gebühr bezahlt‘-Stempeln (auch eindrucken oder Zetteln), vor allem im grenzüberschreitenden Postverkehr, wobei diese Bezeichnung zusammen mit dem Begriff ‚Gebühr bezahlt‘ in der jeweiligen Landessprache gebraucht wird. Weil Postwertzeichen häufig fehlten, mussten die Gebühren für die Postsendungen oftmals bar entrichtet werden. Sie erhielten anstelle der Briefmarken handschriftlich oder durch Stempel den Vermerk „Gebühr bezahlt“, „Taxe Perçue“. Konnte nur ein Teil des Portos durch Marken abgegolten werden, wurde der Rest ebenfalls…..

Internationaler Antwortschein – IRC

Internationaler Antwortschein
Der Internationale Antwortschein ist eine Art Coupon

Der Internationale Antwortschein ist eine Art Coupon, der in bestimmten Ländern gegen das Porto eines Briefes, welches per Luftpost ins Ausland befördert wird, eingetauscht werden darf. Ziel des Internationalen Antwortscheins ist es, dass dem Empfänger des Briefes das Porto des Antwortbriefes oder dergleichen erstattet wird. Würde der Internationale Antwortschein nicht existieren, müsste man bei Sendungen ins Ausland, damit der Empfänger das Porto des Antwortbriefes nicht zahlen muss, Briefmarken des entsprechenden anderen Landes beilegen, welche gewöhnlich nicht so einfach zu bekommen sind. Der Internationale Antwortschein ermöglicht also erheblich die Konversation über die Post zwischen den einzelnen Ländern. Der Internationale Antwortschein gilt nur in Ländern, die dem Weltpostverein UPU, union postale universelle, angehören. Zurzeit gibt es 191 Staaten, die Mitglied im Weltpostverein sind. Bedingung für den Internationalen Antwortschein ist es, dass der zu versendende Brief nicht schwerer als 20g sein darf. Eine weitere Besonderheit ist auch…..

50 Jahre Élysée-Vertrag

50 Jahre
Elysée-Vertrag (Gemeinschaftsausgabe mit Frankreich)

DerVertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit„, kurz Élysée-Vertrag genannt, feiert 50. Geburtstag. Das wegweisende Abkommen wurde am 22. Januar 1963 von Frankreichs Staatschef Charles de Gaulle und dem deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer im Élysée-Palast in Paris unterzeichnet. In der „Gemeinsamen Erklärung über die deutsch-französische Zusammenarbeit“ wird die Versöhnung beider Völker, die enge Solidarität in Fragen der Sicherheit sowie der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung und nicht zuletzt die wichtige Rolle der Jugend für die Festigung der Freundschaft beider Staaten betont. Vor 50 Jahren – und nur 18 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – vereinbarten damit zwei europäische Staaten eine Partnerschaft, die sich im Verlauf der Jahre auf vielen Ebenen entwickelt hat. Die Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) geht auf den Élysée-Vertrag zurück. Eine der
wichtigsten Konsequenzen sind die halbjährlich stattfindenden Konsultationen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs, die sich in 50 Jahren zu einer wertvollen Routine im politischen Alltagsgeschäft entwickelt haben. Darüber hinaus treffen sich regelmäßig Außen- und Verteidigungsminister sowie leitende Beamte der beiden
Außenministerien. Das Programm des Élysée-Vertrags von 1963 umfasst neben „Erziehungs- und Jugendfragen“ vor allem die Bereiche „Auswärtige Angelegenheiten“ und „Verteidigung“. Auf beiden Seiten des Rheins setzen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger in über 2200 Städtepartnerschaften und unzähligen deutsch-französischen Organisationen wie etwa dem Deutsch-Französischen Jugendwerk dafür ein, dass diese enge Verbindung zwischen beiden Ländern Tag für Tag mit neuem Leben erfüllt wird.

50 Jahre Elysée-Vertrag (Gemeinschaftsausgabe mit Frankreich)

Um 300 Einzelgesellschaften, Clubs, Chöre, Partnerschaftskomitees und Institutionen mit insgesamt mehr als 45.000 interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland und Frankreich leben in vielfältiger Weise in kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bereichen ihre Devise: Voneinander wissen Voneinander lernen Miteinander arbeiten Für die Einigung Europas. Für unsere gemeinsamen Werte In einer solidarischen Welt.
In 50 Jahren ist ein starkes und vielgliedriges Band der Partnerschaft entstanden, das früheres Misstrauen abgebaut, die Menschen einander näher gebracht und die Absprachen auf politischer Entscheidungsebene in beiden Ländern stark erleichtert hat. Neben der Verpflichtung der politischen Akteure zeugt vor allem die Einbindung der beiden Zivilgesellschaften in den Bereichen Bildung, Kultur und Jugendaustausch von der herausragenden Bedeutung des Élysée-Vertrages, der 2013 sein 50-jähriges Jubiläum feiert.

Bei den deutsch-französischen Städtepartnerschaften tun sich zwei Städte, ein französisches Departement mit einem deutschen Kreis bzw.
Bezirk oder eine französische Region mit einem Bundesland zusammen und pflegen auf der Grundlage eines offiziellen Dokuments (z.B. einer Charta) freundschaftliche Beziehungen. Diese Art Partnerschaft ist von wesentlicher Bedeutung für die deutsch-französische Dynamik. Im Rahmen dieser Partnerschaften
ist Sprachaustausch, Schüleraustausch, Kulturaustausch oder beruflicher Austausch möglich. Die Städtepartnerschaften tragen zu einem besseren gegenseitigen
Verständnis zwischen den beiden Partnerländern bei.

Ein halbes Jahrhundert enger Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland. Zur Feier des Jubiläums haben die Regierungen beider Länder ein
Deutsch-Französisches Jahr (September 2012 bis Juli 2013) ins Leben gerufen – 50 Jahre deutsch-französische Freundschaft.

 

Kinderweihnachtspost

Weihnachtspostämter bzw. Weihnachtspostfilialen sind Einrichtungen, an die vor allem Kinder während der Adventszeit weihnachtliche Briefe richten können, die auch beantwortet werden.
So entsteht bei den Kindern der Eindruck, sie könnten tatsächlich mit dem Weihnachtsmann, dem Nikolaus, dem Christkind oder einer ähnlichen mythischen Symbolfigur des weihnachtlichen Schenkens kommunizieren. Kinder können so Ihre Weihnachtswünsche direkt an das Christkind oder den Weihnachtsmann schreiben.

 

Christmas Himmelsthür 24.12.12
Alle Antworten werden mit einem ganz besonderen Weihnachtsstempel versehen.

Die Kinderweihnachtspost Himmelsthür (Hildesheimer Ortsteil in Niedersachsen) zählt zu den ältesten und größten Weihnachtspostämtern in Deutschland.

Christmas Canada 24.12.12

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MARKE INDIVIDUELL

 

Momente verbinden - 4 Jahrzehnte dm - MARKE INDIVIDUELL – gültig bis 31.12.2013

Momente verbinden – 4 Jahrzehnte dm – MARKE INDIVIDUELL – gültig bis 31.12.2013


Einzelbriefmarke „Marke Individuell“ zu 58 Cent aufgeklebt auf zuadressierter Postkarte.
Momente verbinden – 4 Jahrzehnte dm – mit QR-Code auf der Briefmarke und zusätzlichem Hinweis MARKE INDIVIDUELL – gültig bis 31.12.213

Neu ist:
das Gültigkeitsdatum: „MARKE INDIVIDUELL – gültig bis 31.12.2013“.
Die Bezeichnung „Deutsche Post“ rechts ist kleiner.

Der Barcode ist verändert und größer als bisher
dargestellt
.

Red Cross 1963

red cross 1963

 

Heute haben fast 200 Staaten die Genfer Abkommen ratifiziert, die den Kern des humanitären Völkerrechtes bilden. Immer noch ist das internationale (IKRK) Wächter dieser Abkommen und der uneingeschränkten Würde, der Rechte und des Lebens der Menschen in den vielen Kriegsgebieten dieser Welt. Es gibt mehr als 180 nationale Rot-Kreuz- oder Rot-Halbmond-Gesellschaften weltweit. Sie alle setzen sich ein für Menschen in Not.

Die Gesellschaften sind besonders aktiv in der Katastrophenhilfe und Vorsorge, dem Gesundheits- und Sozialwesen, der Verbreitung humanitärer Werte und Prinzipien. Auch das Deutsche Rote Kreuz gehört zur internationalen Förderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften. Sie war 1919 gegründet worden und koordiniert neben der Betreuung in den Kriegsgebieten die Hilfe bei Naturkatastrophen, Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Überflutungen, aber auch bei großen Flüchtlingsströmen von Menschen, die in ihrer Heimat bedroht sind und kein Zuhause mehr finden.

 

Rotes Kreuz und Henry Dunant

red cross 1963

Henry Dunants Buch „Eine Erinnerung an Solferino“ wurde 1862 veröffentlicht. Hier schlug er vor, in jedem Land eine neutrale, unabhängige Hilfsorganisation zu gründen, die im Kriegsfall allen Bedürftigen Schutz und Pflege zukommen lassen sollte. Die Idee war revolutionär und fand Gehör. Kurze Zeit später gründete
Dunant mit Gleichgesinnten das „Internationale Komitee vom Roten Kreuz“. 1864 trafen Diplomaten aus aller Welt zu einer Konferenz zusammen. Sie einigten sich auf die erste Genfer Konvention zur Verbesserung der Lage verwundeter und kranker Soldaten. Viele Jahre nach dem ersten und Zweiten Weltkrieg folgten weitere Verträge. 1912/13 wurden zahlreiche regionale Vereine des Roten Kreuzes in Deutschland gegründet. Sie begehen derzeit ihre hundertjährigen Jubiläen.
red cross 1963

Ergänzungsmarke

 

ErgänzungsmarkeErgänzungsmarke mit allen drei Varianten als Einschreiben mit Handstempel und zusätzlichem Maschinenstempel.

 

Zum 01.01.2013 wird der Preis für den Standardbrief National der Deutschen Post leicht erhöht, von 55 ct auf 58 ct. Damit auch nach dem Jahreswechsel 2012/2013 nicht aufgebrauchte 55 Cent-Briefmarkenbestände weiter verwendet werden können, bietet die Deutsche Post eine 3 Cent-Briefmarke als Ergänzungsmarke in drei Varianten an.


1. Nassklebende Briefmarken zu je 3 ct auf einer 500er-Rolle.

2. Nassklebende Briefmarken zu je 3 ct im 10er-Bogen.

3. Selbstklebende Postwertzeichen zu jeweils 3 ct im 20er-Set (MARKENSET).


Das Motiv des Postwertzeichens ist von Klein und Neumann aus Iserlohn entworfen worden. Tag der Neuausgabe: 02. November 2012.


Vielen Dank Herr Faerber für diesen interessanten Beleg.

Christmas

e-trado cover christmas

Zur Advents- und Weihnachtszeit 2012 gibt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege ein Sonderpostwertzeichen heraus. Die Weihnachtsmarke zeigt eine tiefverschneite Kapelle in Elmau/Oberbayern, welche im 18. Jahrhundert erbaut worden ist. Hinter dem kleinen Bauwerk, das im Schnee förmlich zu versinken scheint, steht geheimnisvoll der dunkle Winterwald. Die sich in Finsternis hüllende schneebedeckte Landschaft in der Abenddämmerung wird erleuchtet durch den hell strahlenden Christbaum. Dieser Kontrast findet sich wieder im Prolog des Johannesevangeliums, „und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst“ (Joh 1, 5), und verweist auf Jesus Christus, der von den Christen als „Licht der Welt“ (Joh 8,12) bekannt wird.