GREEN LANTERN The Weaponer

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GREEN LANTERN CORPS: The Weaponer

Derweil kommt Soranik im Haus des Weaponers auf Qward wieder zu sich. Der Waffenschmied erklärt ihr seine Situation und sein Vorhaben mit ihrer Hilfe Sinestro zu sich zu locken, damit er sich rächen kann. Er gibt Sinestro die Schuld dafür, dass der Anti-Monitor, der Zerstörer ganzer Universen, einst Qward angriff. Sinestro und sein Korps halfen dem Planeten nicht, sondern die Justice League tat dies. Später kam Sinestro mit seinen Leuten zurück und griff den Planeten an. Die anderen Waffenschmiede wurden dazu gezwungen weitere gelber Ringe zu schmieden. Für die Zerstörung und Versklavung gaben die Thunderers, so der Name der Bevölkerung, dem Weaponer die Schuld und verbannten ihn. Durch einen Sieg über Sinestro erhofft er sich Vergebung. Darüber hinaus entschuldigt er sich bei Soranik für die Geiselnahme und dafür, dass er ihren Vater töten will. Diese gesteht ihm, dass sie nur Hass für Sinestro empfindet und ihn lediglich als ihren biologischen Erzeuger ansieht.
Auf Oa erzählt Kyle von Soraniks Entführung. Seine Kameraden John Stewart, Ganthet (der nun kein Wächter mehr ist sondern eine Green Lantern), der riesige Steinkoloss Hannu sowie die Alpha-Lantern Boodika wollen ihrem Freund helfen. Ganthet ist der Meinung, dass der Weaponer Sinestro besiegen könnte, was zwar auch Kyle gerne sehen würde, doch hat für ihn die Rettung von Soranik oberste Priorität. Die Gruppe bricht auf, um sich dem Weaponer zu stellen. Schnell kommt es zum Kampf zwischen den beiden Parteien, was selbst die weit entfernten Thunderers mitbekommen. Während die Green Lanterns gegen den Weaponer kämpfen, sucht Kyle seine Freundin. Jedoch sollte er sich beeilen, da der Weaponer durch die Energie der weißen Lantern (geschah im vorherigen Band „Revolt of the Alpha-Lanterns“) seine Gegner nach Wichtigkeit einordnet und ihre Schwachstellen finden kann. Schnall hat er Ganthet und die anderen ausgeschaltet, allerdings gelingt es Kyle immerhin seine Freundin unversehrt in ihrem Versteck zu finden. Die beiden entschließen sich dazu nicht mit der Kraft ihrer Ringe anzugreifen (Soraniks ist eh in einem Energiefeld des Weaponers gefangen), sondern sie plündern seine Waffenkammer.

Ende Teil2 – zum Teil3

Die Fischspirale

Die Fischspirale

Immer oder fast immer gibt es in Comics Running Gags. Egal ob es Weihnachten ist, dass in den Geschichten einzieht und immer wieder in derselben Katastrophe endet oder immer dieselbe Figur sagt denselben Satz und dieselbe Handlung wiederholt sich, fast. Denn die Pointe ist die Variation. So wie in der Oper ein Thema von 8 Minuten dann über vier Stunden lang besungen wird, so haben Comics immer wiederkehrende Phrasen, die den Leser in sich hineinziehen. So will ich heute beginnen mit einen Comic, das auch schon oft verfilmt worden und wohl auch in jeder Geschichte vorkommt. Wir reden von Asterix und dem Fischproblem. Und im Dorf der Gallier gibt es immer Probleme. Denn das Dorf liegt am Meer und der Fischhändler holt seine Fische auch nicht aus dem Meer, sondern er kauft sie ein in Lutetia. Und schon ist zu sehen, wie jede Menge der modernen Zivilisation, auch Grexit und Ukraine wird hier parodiert, in den Bildern und Texten zu finden ist. Denn wo wird nicht am Stammtisch das Thema regionale Gemüseversorgung diskutiert? Und nun werden wir mal die Fischschlachten aufbohren, die seit Jahrzehnten Leserinnen und Leser aus der ganzen Welt begeistern und sogar den Wechsel vom Autorenteam verkraftet: Was ist im Fisch? Es gibt sogar eine Folge in der Asterix Reihe, wo ein Seher aus einem Fisch sogar die Zukunft voraussagt. Was sofort gekontert wird mit den Hinweis: Wenn die Fische schon ein paar Wochen tot sind und nun der Seher daraus liest, dann seien doch die News sicher auch schon veraltet. Fische reden nicht, deswegen werden sie geworfen. Das ist nicht nur die Logik der Gallier damals in ihren Geschichtchen gegen die Römer, schon wieder eine Anspielung, denn auch heute noch werden Kanonenkugeln geschleudert, statt miteinander zu reden. Und wie die Zeichner belegen, ist der Fisch ein ideales Schlagwerkzeug. Das ist alles? Nein, denn wenn wir uns die Fischschlachten anschauen, dann werden noch jede Menge Details zu Tage treten. Denn wie wird der Fisch geworfen, wie beginnt der Konflikt und was sagt die Ehefrau dazu. Denn auch die Frauen nehmen recht unterschiedlich an den Fischkämpfen teil. Mal wird darüber gespottet und mal sind die Frauen auch im Kampf dabei. Interessanterweise werden die Fische nie gegen die Römer eingesetzt, das hat auch wirtschaftliche Gründe. Schauen wir doch einfach mal in Band 15 der Serie: Streit um Asterix. Hier würdigt ein Bote Asterix, was nun den Chef Majestix trifft, aber seine Frau Gutemine ausrasten lässt. Er ist geknickt, sie zieht in den Kampf. So wird gezeigt, wie der Karikaturist die Ehe in Europa sieht. Denn das Image ist so wichtig, dass Gutemine als Frau vom Bürgermeister beim Einkaufen am nächsten Tag nicht bevorteilt wird. Und so fordern die Frauen vom Dorf Gutemine auf, sich in der Schlange beim Fischladen hinten anzustellen. Das spielt zwar keine Rolle, weil der Fisch sowieso schon wochenalt ist, aber es geht ja wie gesagt ums Image. Und so wie im echten Leben stellt sich Gutemine hin und sagt: „Ich bin die Schönste.“ Und der Fischverkäufer greift sich alle Fisch, er will den Laden leermachen, denn er weiß ja was kommen wird. Und fast schon werden Pediga und Legida parodiert, indem das Dorf dem Chef vorhält: „Ausländerproblematik.“ Und so kann die Moral im Text: „Aber meine Damen, bitte Ruhe“ nur als Aufforderung zum Fischkampf verstanden werden und wird es auch. Und als der ehemalige Chef seine Frau nach dem Menu fragt, hat er schon die Flossen im Gesicht, die Füße in der Fußbadewanne. Und ist es Zufall, dass in dieser Szene und auch oft und oft in den anderen Comic Geschichten, ruckzuck wechseln die Gallier von der Fischschlacht zu den Wildschweinen. Und Wildschweine diskutieren nicht, sie sind ein Symbol für Party, Fische dagegen sind wie im echten Leben, psychologisch gesehen, schweigende Machtkämpfer.

Hollow Boy

Hollow Boy

Unsichtbar. Eine Herausforderung für Superman. Denn Superman kann auch mit Hitzeblick oder Röntgenblick oder Teleskopblick den Unsichtbaren nicht sehen. Und so wird der Unsichtbare hier Smallville und auch Superman ärgern. Und interessant ist, unsichtbar macht Angst. Und so werden nicht nur hier, auch in anderen Filmen oder Romanen ist das Problem schon thematisiert worden, die Unsichtbaren auch noch böse. Und das ist der Kick in dieser Folge, weil auch im echten Leben die Bösen unsichtbar für sich selbst sind. Und je weniger ein Mensch von sich selbst mitbekommt, desto näher rauscht der nahende Abgrund heran. Weder Spiegel noch Reflektion noch Selbstreflektion können hier noch helfen. Und es gibt noch eine Pointe in der Geschichte. Wer ist denn unsichtbar in jeder Familie? Das Personal. Das Steak liegt auf dem Teller und das Regal ist staubfrei, niemals sind die Helfer zu sehen. Und so zieht die Folge ihren Witz daraus: Unsichtbar als Unterwerfung wird zur einer Ohnmacht der Gewalt gegen die Gesellschaft. Fast schon wird das Thema Revolution in einem Comic diskutiert. Denn die Herren, denn es sind Herren, egal ob Jonathan oder Lionel, sie sind das Kapital. Der nette Kapitalist ist der Bauer mit seiner Farm und dem Wunderadoptivkind. Und dann der Übermillardär, in dessen Familie auch gemordet und gemobbt wird, sie sind das Ziel der Unsichtbaren. Aber auch hier wird Superman die Gangster zur Strecke bringen, mit welchem Trick, das bleibt hier unsichtbar.

Schatten des Imperiums

Mit der Essentials-Reihe bringt Panini Comics alte und meist vergriffene Star Wars Comic-Klassiker neu heraus. Schatten des Imperiums ist mit Sicherheit eines der beliebtesten Comics in der Geschichte von Star Wars. Damals war Schatten des Imperiums ein riesiges Multimedia-Event, welches nicht nur ein Comic war, sondern auch ein ergänzendes Buch sowie ein Videospiel. Alle Produkte erzählten die Storyline aus verschiedenen Blickwinkeln und überschneiden sich hier und da. Die Handlung spielt zwischen Das Imperium Schlägt Zurück und Die Rückkehr der Jedi Ritter.

Luke Skywalker muss noch immer damit zurecht kommen, dass Darth Vader sein Vater Anakin Skywalker ist….

Batman – Der Dunkle Ritter kehrt zurück

Der 1986 veröffentlichte Vierteiler Der Dunkle Ritter Kehrt Zurück von Frank Miller ist ein Klassiker der Batman-Comicgeschichte. Zwar ist die Story nicht wirklich kanonisch, beliebt ist diese eher düstere Story trotzdem.

Batman ist alt geworden. Sein letzter Einsatz liegt zehn Jahre zurück und eigentlich befindet sich Bruce Wayne im Ruhestand. Die Geschichte spielt zur Zeit des kalten Kriegs und bis auf Superman sind alle Superhelden von der Regierung verboten worden. In Gothams Straßen regiert eine neue Gang, die Mutanten. Wayne entschließt sich wieder in das Batman-Kostüm zu schlüpfen. Dieser Gedanke kommt ihm bei der Rasur. Nach zehnjähriger Pause will er wieder Batman sein, da ihn sein normales Leben langweilt. Als erstes stellt sich der Mitternachtsdetektiv Harvey Dent. Man glaubt, dass Harvey Dent geheilt sei und somit Two-Face tot ist. Wayne selber hat Geld für die chirurgischen Eingriffe gezahlt damit Dents Gesicht wieder hergestellt wird. Allerdings handelt es sich eher um ein psychologisches Problem, kein physisches. Dent hält die Stadt mit einer Bombe in Atem. Sein Gesicht ist in Bandagen eingehüllt. Batman und Dent kämpfen. Unter den Bandagen ist Harvey immer noch Two-Face mit den zwei Gesichtshälften. Die Stadt ist wieder sicher. Unterbrochen wird die Geschichte immer durch TV-Sendungen, die Batman und sein Handeln diskutieren. So weiß man erst noch nicht wirklich mit der Rückkehr Batmans um zugehen. Man stellt sich die Frage ob in der Gesellschaft überhaupt Platz für einen maskierten Retter sei.

Batman Hush one

Die Hush-Comis von Jeph Loeb geschrieben und von Zeichner Jim Lee in Szene gesetzt erfreuten sich unter Batman-Fans größter Beliebtheit. Der Mitternachtsdetektiv kämpft hier gegen seine größten Feinde, die selber nur Schachfiguren im Spiel von Hush, einem bislang unbekannten Widersacher, sind. Zusammengefasst in zwei Bände sind die beiden Teile von Hush auch in Deutschland erschienen, währenddessen sie in den USA Teil der monatlichen Heftserie waren.

Der erste Band beginnt damit, dass Batman einem entführten Millionärssohn helfen will…..