350 Jahre Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

350 Jahre Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

kielAls die Christian-Albrechts-Universität (CAU) gegründet wurde, war sie zunächst eine regionale Lehranstalt. Heute, 350 Jahre später, ist sie eine international tätige und anerkannte Universität. Namhafte Wissenschaftler haben an der CAU in Kiel geforscht und gelehrt. Darunter auch sechs Nobelpreisträger. Vor allem auf dem Gebiet der Naturwissenschaften hat sich die Universität im hohen Norden Deutschlands hervorgetan.
Am 5. Oktober 1665 gründete Herzog Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf, Fürstbischof von Lübeck, die Universität zu Kiel. Unterrichtet wurden die Fächer Theologie, Jura, Medizin sowie die Artes Liberales, die freien Künste in Kiel. Im 19. Jahrhundert gingen in der Frage der deutschen Einigung wichtige Impulse von der Lehranstalt aus. 1867 wurde die Hochschule den preußischen Universitäten angeglichen. Als die Studentenzahlen im Kaiserreich stark anstiegen, wurde die Hochschule zügig ausgebaut. Von 1885 bis 1889 lehrte an der Kieler Universität auch ihr bekanntester Repräsentant: Max Planck (1858–1947), der Begründer der Quantenphysik.
Dunkle Jahre erlebte die Universität im Nationalsozialismus. Nicht nur alle jüdischen Gelehrten verloren ihre Professuren, auch liberale Amtskollegen. Der Exodus der bedeutendsten Dozenten führte zu großen Qualitätseinbußen in Forschung und Lehre. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden viele Gebäude durch Luftangriffe restlos zerstört. Nach dem Krieg ging es mit der einzigen Volluniversität in Schleswig-Holstein schnell wieder aufwärts. Viele neue Universitäten und Universitätsbauten entstanden in den 1960er Jahren. Darunter die Bibliothek und das Auditorium Maximum. Die Studentenzahl stieg von 2000 im ersten Nachkriegssemester auf 10 000 Mitte der 1970er- und 15 000 Anfang der 1980er-Jahre. Heute studieren annähernd 25 000 Hochschüler an der CAU in Kiel.

Briefmarken 2015 Für den Sport

Serie „Für den Sport“ 2015: Cartoon zum Thema Behindertensport – Tennis (62+30 Cent)

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Rollstuhltennis ist spannend und athletisch. Die Regeln entsprechen den offiziellen ITF (International Tennis Federation)-Regeln. Einzige Ausnahme: Der Spieler darf den Ball vor dem Schlag zweimal aufspringen lassen. Die Sportart entstand 1976 auf Initiative des Amerikaners Brad Parks. Er war nach einem Skiunfall querschnittsgelähmt. Während seiner Rehabilitation machte er erste Erfahrungen mit Tennis im Rollstuhl. Parks etablierte die Sportart als neue Disziplin im Behindertensport. Bei sportlichen Großereignissen treten Athleten mit Handicap als selbstbewusste Vorbilder ins Rampenlicht. Das gilt auch für das Rollstuhltennis. Leider nimmt die breite Öffentlichkeit nicht immer Notiz davon.
In den folgenden Jahren haben sich Technik und Athletik stark verbessert. Als Sportgerät dient ein individuell angepasster Rollstuhl. Das Gefährt ist insgesamt leichter und wendiger. Vorne und hinten verfügt es über zusätzliche Stützräder. Damit soll ein Umkippen vermieden werden. Erschwerend wirkt beim Rollstuhltennis, dass die Arme sowohl für die Fortbewegung als auch für die Ausführung des Schlags eingesetzt werden müssen.
1988 konstituierte sich die „International Wheelchair Tennis Federation” (IWTF). Sie bietet Menschen mit körperlichen Behinderungen die Möglichkeit, Rollstuhltennis als Freizeitsport sowie auf Wettkampfebene auszuüben. Im Jahr 1992 wurde die Sportart reguläre Disziplin der Paralympischen Spiele. Heute wird Rollstuhltennis in weltweit mehr als 80 Ländern gespielt. Und Deutschland ist ganz vorne mit dabei: 2013 konnte Deutschlands beste Rollstuhltennis-Spielerin Sabine Ellerbrock für neun Wochen die Weltranglistenspitze behaupten. Und sie gewann mit der French Open auch das, was ihren derzeitigen Kolleginnen ohne Behinderung noch fehlt: Einen Grand-Slam-Titel.

Taxe Perçue

Taxe Perçue

Taxe Perçue. Abkürzung TP (franz. Gebühr bezahlt), ist die Inschrift von ‚Gebühr bezahlt‘-Stempeln (auch eindrucken oder Zetteln), vor allem im grenzüberschreitenden Postverkehr, wobei diese Bezeichnung zusammen mit dem Begriff ‚Gebühr bezahlt‘ in der jeweiligen Landessprache gebraucht wird. Weil Postwertzeichen häufig fehlten, mussten die Gebühren für die Postsendungen oftmals bar entrichtet werden. Sie erhielten anstelle der Briefmarken handschriftlich oder durch Stempel den Vermerk „Gebühr bezahlt“, „Taxe Perçue“. Konnte nur ein Teil des Portos durch Marken abgegolten werden, wurde der Rest ebenfalls…..

Internationaler Antwortschein – IRC

Internationaler Antwortschein
Der Internationale Antwortschein ist eine Art Coupon

Der Internationale Antwortschein ist eine Art Coupon, der in bestimmten Ländern gegen das Porto eines Briefes, welches per Luftpost ins Ausland befördert wird, eingetauscht werden darf. Ziel des Internationalen Antwortscheins ist es, dass dem Empfänger des Briefes das Porto des Antwortbriefes oder dergleichen erstattet wird. Würde der Internationale Antwortschein nicht existieren, müsste man bei Sendungen ins Ausland, damit der Empfänger das Porto des Antwortbriefes nicht zahlen muss, Briefmarken des entsprechenden anderen Landes beilegen, welche gewöhnlich nicht so einfach zu bekommen sind. Der Internationale Antwortschein ermöglicht also erheblich die Konversation über die Post zwischen den einzelnen Ländern. Der Internationale Antwortschein gilt nur in Ländern, die dem Weltpostverein UPU, union postale universelle, angehören. Zurzeit gibt es 191 Staaten, die Mitglied im Weltpostverein sind. Bedingung für den Internationalen Antwortschein ist es, dass der zu versendende Brief nicht schwerer als 20g sein darf. Eine weitere Besonderheit ist auch…..

50 Jahre Élysée-Vertrag

50 Jahre
Elysée-Vertrag (Gemeinschaftsausgabe mit Frankreich)

DerVertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit„, kurz Élysée-Vertrag genannt, feiert 50. Geburtstag. Das wegweisende Abkommen wurde am 22. Januar 1963 von Frankreichs Staatschef Charles de Gaulle und dem deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer im Élysée-Palast in Paris unterzeichnet. In der „Gemeinsamen Erklärung über die deutsch-französische Zusammenarbeit“ wird die Versöhnung beider Völker, die enge Solidarität in Fragen der Sicherheit sowie der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung und nicht zuletzt die wichtige Rolle der Jugend für die Festigung der Freundschaft beider Staaten betont. Vor 50 Jahren – und nur 18 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – vereinbarten damit zwei europäische Staaten eine Partnerschaft, die sich im Verlauf der Jahre auf vielen Ebenen entwickelt hat. Die Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) geht auf den Élysée-Vertrag zurück. Eine der
wichtigsten Konsequenzen sind die halbjährlich stattfindenden Konsultationen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs, die sich in 50 Jahren zu einer wertvollen Routine im politischen Alltagsgeschäft entwickelt haben. Darüber hinaus treffen sich regelmäßig Außen- und Verteidigungsminister sowie leitende Beamte der beiden
Außenministerien. Das Programm des Élysée-Vertrags von 1963 umfasst neben „Erziehungs- und Jugendfragen“ vor allem die Bereiche „Auswärtige Angelegenheiten“ und „Verteidigung“. Auf beiden Seiten des Rheins setzen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger in über 2200 Städtepartnerschaften und unzähligen deutsch-französischen Organisationen wie etwa dem Deutsch-Französischen Jugendwerk dafür ein, dass diese enge Verbindung zwischen beiden Ländern Tag für Tag mit neuem Leben erfüllt wird.

50 Jahre Elysée-Vertrag (Gemeinschaftsausgabe mit Frankreich)

Um 300 Einzelgesellschaften, Clubs, Chöre, Partnerschaftskomitees und Institutionen mit insgesamt mehr als 45.000 interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland und Frankreich leben in vielfältiger Weise in kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bereichen ihre Devise: Voneinander wissen Voneinander lernen Miteinander arbeiten Für die Einigung Europas. Für unsere gemeinsamen Werte In einer solidarischen Welt.
In 50 Jahren ist ein starkes und vielgliedriges Band der Partnerschaft entstanden, das früheres Misstrauen abgebaut, die Menschen einander näher gebracht und die Absprachen auf politischer Entscheidungsebene in beiden Ländern stark erleichtert hat. Neben der Verpflichtung der politischen Akteure zeugt vor allem die Einbindung der beiden Zivilgesellschaften in den Bereichen Bildung, Kultur und Jugendaustausch von der herausragenden Bedeutung des Élysée-Vertrages, der 2013 sein 50-jähriges Jubiläum feiert.

Bei den deutsch-französischen Städtepartnerschaften tun sich zwei Städte, ein französisches Departement mit einem deutschen Kreis bzw.
Bezirk oder eine französische Region mit einem Bundesland zusammen und pflegen auf der Grundlage eines offiziellen Dokuments (z.B. einer Charta) freundschaftliche Beziehungen. Diese Art Partnerschaft ist von wesentlicher Bedeutung für die deutsch-französische Dynamik. Im Rahmen dieser Partnerschaften
ist Sprachaustausch, Schüleraustausch, Kulturaustausch oder beruflicher Austausch möglich. Die Städtepartnerschaften tragen zu einem besseren gegenseitigen
Verständnis zwischen den beiden Partnerländern bei.

Ein halbes Jahrhundert enger Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland. Zur Feier des Jubiläums haben die Regierungen beider Länder ein
Deutsch-Französisches Jahr (September 2012 bis Juli 2013) ins Leben gerufen – 50 Jahre deutsch-französische Freundschaft.

 

Kinderweihnachtspost

Weihnachtspostämter bzw. Weihnachtspostfilialen sind Einrichtungen, an die vor allem Kinder während der Adventszeit weihnachtliche Briefe richten können, die auch beantwortet werden.
So entsteht bei den Kindern der Eindruck, sie könnten tatsächlich mit dem Weihnachtsmann, dem Nikolaus, dem Christkind oder einer ähnlichen mythischen Symbolfigur des weihnachtlichen Schenkens kommunizieren. Kinder können so Ihre Weihnachtswünsche direkt an das Christkind oder den Weihnachtsmann schreiben.

 

Christmas Himmelsthür 24.12.12
Alle Antworten werden mit einem ganz besonderen Weihnachtsstempel versehen.

Die Kinderweihnachtspost Himmelsthür (Hildesheimer Ortsteil in Niedersachsen) zählt zu den ältesten und größten Weihnachtspostämtern in Deutschland.

Christmas Canada 24.12.12

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MARKE INDIVIDUELL

 

Momente verbinden - 4 Jahrzehnte dm - MARKE INDIVIDUELL – gültig bis 31.12.2013

Momente verbinden – 4 Jahrzehnte dm – MARKE INDIVIDUELL – gültig bis 31.12.2013


Einzelbriefmarke „Marke Individuell“ zu 58 Cent aufgeklebt auf zuadressierter Postkarte.
Momente verbinden – 4 Jahrzehnte dm – mit QR-Code auf der Briefmarke und zusätzlichem Hinweis MARKE INDIVIDUELL – gültig bis 31.12.213

Neu ist:
das Gültigkeitsdatum: „MARKE INDIVIDUELL – gültig bis 31.12.2013“.
Die Bezeichnung „Deutsche Post“ rechts ist kleiner.

Der Barcode ist verändert und größer als bisher
dargestellt
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