Dubai

Jeder kennt Dubai, das Emirat der Superlative auf der Arabischen Halbinsel direkt am Indischen Ozean. Nach the Palms, die künstliche Palme, die weltberühmt wurde, gibt es nun auch den Burdsch Chalifa. Viele Touristen können auf den ersten Blick mit dem Namen nichts anfangen. Es ist ein Wolkenkratzer, der mit sage und schreibe 830 Metern in den Himmel ragt und immer wieder Millionen Urlauber inspiriert und verzaubert. Bevor das Gebäude, welches übrigens seit April 2008 das höchste der Welt ist, eingeweiht wurde, hieß der Tower Burj Dubai. Danach wurde er nach dem Namen des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate umbenannt.

Dubai - Burdsch Chalifa by Stephan Lesniak Ansichtskarte

Den Wolkenkratzer baute man nach den Plänen des Architekten Adrian Smith vom amerikanischen Architekturbüro Skidmore, Owings und Merrill. Erste Bauarbeiten wurden im Jahr 2004 vorgenommen

Jolies Dames – Walasse Ting

Jolies Dames Walasse Ting
Artist Walasse Ting
(13.10.1929 Wuxi, China – 17.05.2010 New York, USA) – Postcrossing

Der chinesisch-amerikanische Maler und Dichter verbrachte seine Kindheit und Schulzeit in Shanghai. Bereits in jungen Jahren malte er als Straßenkünstler und lernte zeit seines Lebens weitgehend autodidaktisch. Nur kurze Zeit studierte er an der Kunstakademie in Shanghai. Die Lektüre des „Yi Jing. Das Buch der Wandlungen“, einem Grundlagenwerk des Konfuzianismus, inspirierte Ting zum Reisen. Er zog 1946 nach Honk Kong. Dort konnte er seine Bilder in einer Buchhandlung ausstellen und bereits einzelne Exemplare verkaufen.

Nach dem Tod seiner Frau 1986 beschloss Ting im Frühjahr des folgenden Jahres mit seinen beiden Kindern für einige Zeit nach Amsterdam zu gehen. Zwei Monate lang fotografierte und skizzierte er täglich junge Holländerinnen, kehrte dann nach New York zurück und malte seine Erlebnisse als Bilder, die er in dem Buch „Jolies Dames“ veröffentlichte. Da ihn Amsterdam an seine Kindheit in China erinnerte und auch seine Kinder von der Stadt beeindruckt waren, nahmen sie fortan ihren Wohnsitz in der holländischen Metropole. Walasse Ting arbeitete und reiste nun ständig zwischen New York, Tahiti und Amsterdam.

Im Jahr 2002 erlitt Walasse Ting eine Hirnblutung, weitere künstlerische Betätigung war ihm nun nicht mehr möglich. Am 17. Mai 2010 verstarb er während eines Aufenthalts in New York.