Architects mit Every Time I Die #review

Blogparade – Content über mehrere Blogs verteilt

Bands: Architects mit Every Time I Die, Blessthefall und Counterparts
Location: Live Music Hall, Köln
Datum:
26.02.2015

Ich persönlich habe mich im Vorfeld sehr auf die Metalcore-Pioniere EVERY TIME I DIE gefreut, doch war ich mir unsicher, wie das Publikum die Band aufnehmen wird. Bei A DAY TO REMEMBER im Frühjahr 2014 wurde die Truppe gnadenlos unterschätzt und ignoriert. Umso erfreulicher ist es, dass das Publikum EVERY TIME I DIE sogar besser aufnimmt als BLESSTHEFALL, die ich eher in der ARCHITECTS-Zielgruppe verbucht hätte als ETID. Nach dem 80er-Dance-Intro, eröffnet der rockige Brecher ‚No Son of Mine‘, welches erstmal noch niemandem wehtun sollte. Die Band ist von der ersten Note an nur noch am ausrasten, was auf den Zuschauer natürlich sehr mächtig wirkt. Sänger Keith Buckley brüllt mittlerweile um einiges härter als noch vor drei, vier Jahren. Das passt allerdings sehr gut, da manche Songs um einiges härter gespielt werden: Zum Teil werden die Breakdowns sehr langsam gespielt und gestreckt, wie man beim ohnehin schon brutalen ‚Underwater Bimbos From Outter Space‘ eindrucksvoll demonstriert. Einzig ‚Decaying With The Boys‘ und ‚The New Black‘ wirken durch ihre sehr rockige Basis wie Verschnaufpausen. Beendet wird das absolut geniale Set durch das psychedelische ‚Moor‘. Für mich ist EVERY TIME I DIE die Band des Abends. Dazu später jedoch mehr.

Ende Teil2 – weiter Teil3

Text by (c) Sebastian Berning – Englisch Version

GREEN LANTERN The Weaponer

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GREEN LANTERN CORPS: The Weaponer

Derweil kommt Soranik im Haus des Weaponers auf Qward wieder zu sich. Der Waffenschmied erklärt ihr seine Situation und sein Vorhaben mit ihrer Hilfe Sinestro zu sich zu locken, damit er sich rächen kann. Er gibt Sinestro die Schuld dafür, dass der Anti-Monitor, der Zerstörer ganzer Universen, einst Qward angriff. Sinestro und sein Korps halfen dem Planeten nicht, sondern die Justice League tat dies. Später kam Sinestro mit seinen Leuten zurück und griff den Planeten an. Die anderen Waffenschmiede wurden dazu gezwungen weitere gelber Ringe zu schmieden. Für die Zerstörung und Versklavung gaben die Thunderers, so der Name der Bevölkerung, dem Weaponer die Schuld und verbannten ihn. Durch einen Sieg über Sinestro erhofft er sich Vergebung. Darüber hinaus entschuldigt er sich bei Soranik für die Geiselnahme und dafür, dass er ihren Vater töten will. Diese gesteht ihm, dass sie nur Hass für Sinestro empfindet und ihn lediglich als ihren biologischen Erzeuger ansieht.
Auf Oa erzählt Kyle von Soraniks Entführung. Seine Kameraden John Stewart, Ganthet (der nun kein Wächter mehr ist sondern eine Green Lantern), der riesige Steinkoloss Hannu sowie die Alpha-Lantern Boodika wollen ihrem Freund helfen. Ganthet ist der Meinung, dass der Weaponer Sinestro besiegen könnte, was zwar auch Kyle gerne sehen würde, doch hat für ihn die Rettung von Soranik oberste Priorität. Die Gruppe bricht auf, um sich dem Weaponer zu stellen. Schnell kommt es zum Kampf zwischen den beiden Parteien, was selbst die weit entfernten Thunderers mitbekommen. Während die Green Lanterns gegen den Weaponer kämpfen, sucht Kyle seine Freundin. Jedoch sollte er sich beeilen, da der Weaponer durch die Energie der weißen Lantern (geschah im vorherigen Band „Revolt of the Alpha-Lanterns“) seine Gegner nach Wichtigkeit einordnet und ihre Schwachstellen finden kann. Schnall hat er Ganthet und die anderen ausgeschaltet, allerdings gelingt es Kyle immerhin seine Freundin unversehrt in ihrem Versteck zu finden. Die beiden entschließen sich dazu nicht mit der Kraft ihrer Ringe anzugreifen (Soraniks ist eh in einem Energiefeld des Weaponers gefangen), sondern sie plündern seine Waffenkammer.

Ende Teil2 – zum Teil3

The Kooks mit Bleachers

Bands: The Kooks mit Bleachers Location: Palladium, Köln Datum: 18.2.2015

Als das KOOKS-Debüt „Inside In / Inside Out“ 2006 erschien, wurden die britischen Indie Rocker über Nacht zu Rockstars. Indie-Tunes wie ‚Ooh La‘, ‚Seaside‘ oder natürlich ‚Naive‘ konnte man damals kaum entgehen. Doch bereits das zweite Album „Konk“ (welches in meinen Ohren übrigens das Beste der Band ist) konnte schon nicht mehr so ganz an den kommerziellen Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Die beiden Nachfolger sowieso nicht. Schade eigentlich, da „Junk of Heart“ und das aktuelle Album „Listen“ gar nicht mal so schlecht sind.

Trotz des Ausbleibens von Gold- und Platin-Auszeichnungen können die KOOKS noch immer gut 2000 Leute in die Halle locken. Das Palladium ist somit „nur“ zu 2/3 gefüllt. Als um Punkt 20 Uhr die Vorband BLEACHERS die Bühne betritt scheinen bereits alle Karteninhaber in der Halle zu sein. Das Publikum feiert die Gruppe mehr als ordentlich und scheint das Material der Jungs zu kennen. Die Band mit direkt zwei Drummern (warum auch immer, ich höre da keinen Mehrwert oder Unterschied raus) spielt einen zeitgemäßen Mix aus Indie, 80er Stadionrock und ‚Dancing In The Dark‘ von BRUCE SPRINGSTEEN. Während die ersten beiden Songs ‚Wild Heart‘ und ‚Rollercoaster‘ wie ein Mix aus THE KILLERS und TOTO klingt, scheint das restliche Material eher von BRUCE SPRINGSTEEN beeinflusst worden zu sein. Besonders in den Refrains entfaltet die Gruppe ihr volles Potential, da die gesamte Band mitsingt und so ordentlich Stadion-Flair aufkommt. Den Fans scheint die Show der sympathischen BLEACHERS auch sehr zu gefallen. Ich persönlich werde mich definitiv näher mit ihnen befassen. Ein sehr guter Einstieg in den Konzertabend.
Nach etwa einer halben Stunde Umbaupause betreten THE KOOKS die Bühne. ‚Around Town‘ vom neuen Langspieler „Listen“ eröffnet die Show. Scheinbar kennt das Publikum zumindest diesen als Single ausgekoppelten Song. Bei anderen „Listen“-Nummern sind die Reaktionen im Konzertverlauf verhaltener. Den zweiten Track ‚See The World‘ kennen da schon deutlich mehr Leute und als im Anschluss ‚Ooh La‘ vom Debüt gespielt wird, tanzt das Publikum in der gesamten Halle mit. Es ist schade, dass das restliche Material der Band nicht so beachtet wird. Für ein paar mehr als amtliche Lieder ist die britische Band nämlich immer gut. Allerdings bezweifle ich, dass der Großteil der Fans merkt, dass vieles arg von den späten BEATLES oder PINK FLOYD abgekupfert ist. Besonders bei den Soli merkt man den Einschlag von PINK FLOYD, während der BEATLES-Einfluss in ein modernes und poppiges Gewand gepackt wird. Eben durch diesen Pop-Einfluss kann sich Sänger/Gitarrist Luke Pritchard erlauben bei dem Material von „Listen“ seine Gitarre beiseite zu stellen und frei über die Bühne zu tanzen. Dabei zeigt der schmächtige Lockenkopf ein paar mehr als lässige Tanzschritte.

Genau wie bei ALT-J im Palladium anderthalb Wochen zuvor, bin ich über den sehr guten Sound im Palladium überrascht. Alle Instrumente schallen klar und dennoch druckvoll aus den Boxen. Scheinbar ist die Halle einfach nichts für Metal-Konzerte, da ich nur bei solchem eher matschigen Sound erlebt habe. Unvergessen: TRIVIUM 2009 im Vorprogramm von SLAYER als die Bass Drum dermaßen laut war, dass es schon körperlich wehtat. Neben dem guten Sound kann die Band auch mit einer sehr guten Lichtshow und vielen Effekten auf den vielen Bildschirmen punkten. Mit leichtem Versatz werden die Musiker auf den Bildschirmen gezeigt, welche mit Effekten wie dem bunten Bild einer Wärmekamera überlagert werden und so ein teils surreal wirken.

‚Sofa Song‘ vom Debüt und ‚Forgive & Forget‘ von der aktuellen LP beenden das reguläre Set der KOOKS. Die Indie-Gruppe kehrt jedoch nach wenigen Momenten für ein paar Zugaben auf die Bühne zurück. Die tolle Piano-Nummer ‚See Me Now‘ eröffnet diesen Teil der Show. ‚Junk of Heart (Happy)‘ folgt und wird erstaunlich euphorisch von den Fans aufgenommen. Nach mehr als 75 Minuten ertönt dann endlich ‚Naive‘ und versetzt die Zuschauer noch einmal in Bewegung. Dann verabschiedet dich das Quartett von der Insel und beendet somit eine wirklich gelungene Show. Ich bin der Meinung, dass dieses Konzert das Beste war, welches ich von den KOOKS gesehen habe. Schade, dass das nicht mehr ganz so viele Leute wie früher gesehen haben und die Kooks ab dem dritten Album vergessen haben. Verdient ist das nun wirklich nicht !

Text (c) by Sebastian Berning

Pet Symmetry Pets Hounds

Pet Symmetry veröffentlichen ihr Debütalbum „Pets Hounds“ am 22. Mai 2015 auf Big Scary Monsters in
Deutschland

Pet Symmetry Pets Hounds
Mit dem Fuß ständig auf dem Distortion Pedal und der Zunge entschlossen in der Wange platziert, veröffentlicht das bebrillte Emo-Trio Pet Symmetry aus Chicago am 22. Mai 2015 sein Debütalbum „Pets Hounds“ auf Big Scary Monsters / Alive in Deutschland. Bestehend aus Dowsing, Kittyhawk, Mountains For Clouds und Into It. Over It. Mitgliedern, ist Pet Symmetry ein äußerst spontanes und zügelloses Projekt der drei Freunde Erik Czaja (Gitarre), Marcus Nuccio (Drums) und Evan Weiss (Gesang, Bass), die gemeinsam kratzige und eingängige Power-Pop Hits schreiben. Die erste Single „Give Thanks (Get Lost)“ könnt ihr euch hier anhören:

Alles begann im Winter 2012, als plötzlich die Idee im Raum stand, eine Band zu gründen, bei der Spaß im Mittelpunkt steht. Das geschah ungefähr zur selben Zeit, als der Name Pet Symmetry aufkam. Ihr Freund und berühmter „Punk Celebrity“ Chris Farren teilte Fake-Bandnamen auf Facebook und als Evan den Namen Pet Symmetry las, schrieb er seinem Freund sofort eine Nachricht und bat ihn um Erlaubnis, den Namen für sein neues Projekt nutzen zu dürfen. Farren war sofort einverstanden, verlangte dafür aber sein erstgeborenes Kind und zwang die Band dazu, ihn in den Danksagungen aller Veröffentlichungen zu erwähnen. Doch Pet Symmetry hatten eine bessere Idee und so schaffte es Chris Farren zusammen mit zwei prächtigen Bestien auf das Artwork des Debütalbums „Pets Hounds“. Das großartige Artwork findet ihr übrigens im Anhang.
Da alle Mitglieder ständig mit ihren anderen Projekten auf Tour sind oder gerade neue Songs schreiben, zogen sich die Arbeiten an diesem Album gleich über mehrere Jahre. Ein Großteil des Albums wurde Ende 2013 zusammen mit Mark Michalik aufgenommen, der bereits des Öfteren mit Evan Weiss zusammenarbeitete. Ein Jahr später folgten Gesang und Gitarre und anschließend wurde das Album im Winter 2014 gemixt und gemastert. Das Endergebnis steht sinnbildlich für die Höhen, die eine Band erreichen kann, wenn man sich spontan im Proberaum trifft, die Gitarren anschließt und aus der erstbesten Idee einen Song schreibt. Hier geht es nur um Spaß. Mit „Class Action Force (Useless Tools)“ veröffentlicht die Band bereits einen zweiten Song, den ihr euch hier anhören könnt.

PET SYMMETRY – PETS HOUNDS
Big Scary Monsters / Alive
Release Date: 22. Mai 2015
Format: CD / LP / Digital
Pre-Order:
TRACKLISTING:
01. My Exhausted Month (Of May)
02. Give Thanks (Get Lost)
03. Go Outside (Stare At The Sun)
04. Class Action Force (Useless Tools)
05. Use Your Illusion III (Knock – Knock – Knockin‘ On Evan’s Door)
06. Spacial Ex-Perception (No.. Sleep.. Til Bedtime!)
07. Aisle (Or Window)
08. Cereal Killer (Rellik Laerec)
09. Gone, Gone, Gone (Even Further Gone)
10. Salad Daze (Seein‘ Cred)

Fair einkaufen im Internet

Für faire Preise für freie Produkte sind im vergangenen Geschäftsjahr 2013 innerhalb Deutschlands 784 Millionen Euro für Produkte aller Art ausgegeben worden. Fairtrade wächst unaufhaltsam weiter und das nicht nur allein innerhalb Deutschlands, sondern auch in Afrika und weltweit erkennen immer mehr Menschen den ungeheuren Nutzen dieses gänzlichen einfachen Konzeptes. Allein in den letzten Jahren haben sich die Umsätze mit sogenannten Fairtrade-Produkten wie zum Beispiel für Schokolade, Kaffee oder auch Kleidung mehr als verdreifacht.

Fair einkaufen im Internet ist schon längst keine Vision mehr, denn mit dem Fairtrade-System werden insbesondere Bedingungen erschaffen, welche vor allem Kleinbauern, Kleinunternehmen sowie Produzenten aus allen Bereichen der Produktion absolut faire Chancen erhalten am Weltmarkt erfolgreich teilhaben zu können. Mittlerweile sind circa 1.100 Kleinbauerorganisationen sowie Plantagenbesitzer im Fairtrade-Standards integriert, was wiederum bedeutet, mehr als eine Million Kleinbauer und Plantagenarbeiter in über 70 Ländern vom fairen Handel erfolgreich profitieren können.

Rolo Tomassi The Fall Of Troy #powermetal

Rolo Tomassi kündigen neues Album und Europatour mit The Fall Of Troy an. Neues Video zur Single „Opalescent“ jetzt online!

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Im Februar 2015 feierte die Math-/Hardcore Band Rolo Tomassi aus Sheffield bereits ihren zehnten Geburtstag. Nach drei Studioalben, etlichen EPs, diversen Split Singles und einigen Besetzungswechseln, erscheint am 05. Juni 2015 nun ihr neues Album ?Grievances? auf dem britischen Hardcore Label Holy Roar Records, auf dem 2006 mit der Veröffentlichung ihrer selbstbetitelten Debüt-EP, alles begann. ?Grievances? wurde zusammen mit Lewis Johns im The Ranch Production House in Southampton aufgenommen. Die erste Single aus dem neuen Album feierte kürzlich Premiere bei den Kollegen von Noisey und kann ab sofort in voller Länge hier gestreamt werden.

Mit „Opalescent“ präsentieren uns Rolo Tomassi einen brandneuen Song aus dem kommenden Album „Grievances“ und veröffentlichen passend dazu ein sehr düsteres Video, das ihr euch hier anschauen könnt.

?Mit ?Grievances? haben wir an den einst für ?Astraea? entwickelten Sound angeknüpft und uns gegenseitig noch mehr gepusht, um ein Album zu schreiben, das nicht nur die wahrscheinlich besten Songs unserer Karriere enthält, sondern auf das wir alle auch noch unglaublich stolz sind.? – Eva Spence (Gesang)

ROLO TOMASSI & THE FALL OF TROY:

24.08.15 – Köln – Underground
25.08.15 – Hamburg – Logo
26.08.15 – Berlin – Magnet Club

ROLO TOMASSI – GRIEVANCES
Holy Roar Records / Alive
Release Date: 05. Juni 2015
Format: CD / LP / Digital

TRACKLISTING The Fall Of Troy:

01. Estranged
02. Raumdeuter
03. The Embers
04. Prelude III (Phantoms)
05. Opalescent [Video]
06. Unseen And Unknown
07. Stage Knives [Stream]
08. Crystal Cascades
09. Chandelier Shiver
10. Funereal
11. All That Has Gone Before

Beach Slang veröffentlicht Broken Thrills #powermetal

Beach Slang veröffentlicht ihr Europa-Debüt „Broken Thrills“ am 15. Mai 2015 auf Big Scary Monsters in Deutschland

beach-slang-2Mit „Broken Thrills“ erscheint am 15. Mai 2015 das Europa-Debüt des Punkrock-Trios Beach Slang auf Big Scary Monsters (La Dispute, Gnarwolves, Minus The Bear) in Deutschland. Auf „Broken Thrills“ wird es zum ersten Mal die von der Presse gefeierten EPs „Cheap Thrills On A Dead End Street“ und „Who Would Ever Want Something So Broken?“ auf einer 12“ LP zu hören geben. Das komplette Album kann ab sofort hier gestreamt werden.

Obwohl Beach Slang mit „Cheap Thrills On A Dead End Street“ und „Who Would Ever Want Something So Broken?“ erst zwei 7“ EPs veröffentlichten, haben sie letztes Jahr erstaunlich viel Aufmerksamkeit von der internationalen Musikpresse bekommen und den Hype um ihre Band auf ganz altmodische Art und ohne Marketingteam und Gimmicks aufgebaut, indem sie einfach großartige Punkrock Songs schrieben. Das alles macht auch irgendwie Sinn, wenn man bedenkt, dass Frontmann und Songwriter James Alex bereits Erfahrungen in der Pop-Punk Band Weston sammelte, während Schlagzeuger JP Flexner und Bassist Ed McNulty schon in Projekten wie Ex-Friends und Crybaby mitwirkten. Etwas Undefinierbares und einzigartiges in ihrer Musik beschwört den Geist des Punkrocks und stellt ihn neben etwas, das gleichermaßen ehrlich und eingängig ist. Fans von Jawbreaker, The Gaslight Anthem, Japandroids und Cheap Girls werden definitiv eine Menge Spaß mit der Band aus Philadelphia haben.

BEACH SLANG – BROKEN THRILLS
Big Scary Monsters / Alive
Release Date: 15. Mai 2015
Pre-Order:

TRACKLISTING:

01. Filthy Luck
02. Kids
03. Get Lost
04. Punk Or Lust
05. All Fuzzed Out
06. Dirty Cigarettes
07. American Girls And French Kisses
08. We Are Nothing

Falling In Reverse in Köln

Band: Falling In Reverse
Location: Essigfabrik, Köln
Datum: 15.2.2015

FALLING IN REVERSE-Sänger Ronnie Radke wurde bekannt, weil er auf den ersten beiden Veröffentlichungen von ESCAPE THE FATE gesungen hat. Deren Debütalbum „Dying Is Your Latest Fashion“ war damals wie heute eines der besten Emo-/Post-Hardcore-Alben, die ich kenne. Nach viel Drama mit der alten Band und zwei Jahren im Knast gründete Radke FALLING IN REVERSE, deren Debüt „The Drug In Me Is You“ dort ansetzte, wo er mit ESCAPE THE FATE aufhörte/aufhören musste. Album Nummer zwei, „Fashionably Late“, war deutlich glatter und voller Keyboards und Raps. Hätte so nicht unbedingt veröffentlicht werden müssen. Dennoch war ich im Vorfeld der Show ziemlich gespannt, Radke endlich einmal live zu erleben und vielleicht sogar den einen oder anderen ESCAPE THE FATE-Hit mit der Originalstimme zu hören.

20.30 soll das Konzert laut Homepage der Kölner Essigfabrik beginnen. Als ich um 20.35 in die Halle komme, ist die erste Band JOY BECAME CLEAR gerade fertig und packt ihre Sachen zusammen. Nun habe ich ganze 45 Minuten Zeit mir das Kölner Publikum anzugucken, bevor (Möchtegern-)Rockstar Ronnie Radke und seine Band die Bühne betritt. Bedingt durch Karneval sind die Fans zum Teil verkleidet und zum Großteil angetrunken. Die Halle selbst ist nur zur Hälfte gefüllt, was sicherlich an Karneval liegt. Als dann endlich die Lichter ausgehen und die Musiker von FALLING IN REVERSE die Bühne betreten, bricht Euphorie aus. Als dann Radke mit etwas Abstand die Bretter besteigt, kreischen die Mädels in den ersten 20 bis 25 Reihen jedoch erst richtig los.

Mit dem neuen Song ‚God If You’re Above…‘ vom bald erscheinenden dritten FALLING IN REVERSE-Album „Just Like You“ geht es los. Der Sound ist leider nicht ganz ideal, da die Gitarren etwas voller klingen könnten. Allerdings bin ich über den guten Gesang von Radke erstaunt. Ich habe ehrlich gesagt befürchtet, dass er live die Töne nicht treffen könnte. Dafür enttäuscht er etwas bei der Performance: Die kompletten 70 Minuten besteht seine Show darin von einer Bühnenseite zur anderen zu laufen. Hier und da eine kleine Tanzeinlage oder mal das Mikrofon in Richtung Publikum halten, aber das war dann auch das höchste der Gefühle in punkto Performance. Da hätte ich ehrlich gesagt schon wesentlich mehr Pepp erwartet. Die Band scheint sich auch damit abgefunden zu haben, dass alleine Radke im Mittelpunkt steht und agiert beinahe ausschließlich im Hintergrund. Skuril ist hingegen, dass beim letzten Song des regulären Sets, ‚Alone‘, ein Rapper auf die Bühne kommt, der jedoch absolut keine Funktion hat, außer ein bisschen das Publikum zu animieren.

Auch wenn das alles etwas negativ klingt, macht die Show von FALLING IN REVERSE Spaß. Der Moshpit ist zwar klein, dafür aber fein. Das Publikum ist textsicher ohne Ende und singt lauthals mit. Ab Song 4 scheint auch Radke richtig Spaß zu haben und taut von Minute zu Minute mehr auf. Daher kommt es wohl auch, dass die Setlist der heutigen Show etwas länger ausfällt als von anderen Auftritten dieser Tour. Geboten wird ein guter Schnitt aus beiden Studioalben der Band. Im Zugaben teil gibt es sogar die beiden ESCAPE THE FATE-Kracher ‚Not Good Enough For The Truth In Cliché‘ und ‚Situations‘, welche beim eher jungen Publikum sehr gut ankommen. Für mich stellt dies sogar das Highlight der Show dar. Ich habe zwar ESCAPE THE FATE schon gesehen, aber halt nie mit Radke am Mikrofon und nach Jahren des Hörens habe ich mich an seine Stimme bei diesen Songs gewöhnt und finde alles andere zwar nicht schlecht, aber eben nicht so gut wie das Original. Zumal ESCAPE THE FATE selbst nichts mehr von „Dying Is Your Latest Fashion“ spielen.

Mit dem Glam Metal-beeinflussten ‚The Drug In Me Is You‘ verabschiedet sich FALLING IN REVERSE dann. Die Fans wirken begeistert und auch ich bin sehr zufrieden, wenn auch nicht ganz so überwältigt, wie ich es mir erhofft hatte.

Dafür hätte besonders Radke, der sich selbst als großen Star der Szene versteht, etwas aktiver sein müssen. Das Publikum hat er zwar total im Griff und gesanglich hat er ebenso wenig enttäuscht, jedoch müsste er sich etwas mehr bewegen. Besonders die härteren Nummern laden dazu ein.

Text (c) by Sebastian Berning, Muelheim

English Version

350 Jahre Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

350 Jahre Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

kielAls die Christian-Albrechts-Universität (CAU) gegründet wurde, war sie zunächst eine regionale Lehranstalt. Heute, 350 Jahre später, ist sie eine international tätige und anerkannte Universität. Namhafte Wissenschaftler haben an der CAU in Kiel geforscht und gelehrt. Darunter auch sechs Nobelpreisträger. Vor allem auf dem Gebiet der Naturwissenschaften hat sich die Universität im hohen Norden Deutschlands hervorgetan.
Am 5. Oktober 1665 gründete Herzog Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf, Fürstbischof von Lübeck, die Universität zu Kiel. Unterrichtet wurden die Fächer Theologie, Jura, Medizin sowie die Artes Liberales, die freien Künste in Kiel. Im 19. Jahrhundert gingen in der Frage der deutschen Einigung wichtige Impulse von der Lehranstalt aus. 1867 wurde die Hochschule den preußischen Universitäten angeglichen. Als die Studentenzahlen im Kaiserreich stark anstiegen, wurde die Hochschule zügig ausgebaut. Von 1885 bis 1889 lehrte an der Kieler Universität auch ihr bekanntester Repräsentant: Max Planck (1858–1947), der Begründer der Quantenphysik.
Dunkle Jahre erlebte die Universität im Nationalsozialismus. Nicht nur alle jüdischen Gelehrten verloren ihre Professuren, auch liberale Amtskollegen. Der Exodus der bedeutendsten Dozenten führte zu großen Qualitätseinbußen in Forschung und Lehre. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden viele Gebäude durch Luftangriffe restlos zerstört. Nach dem Krieg ging es mit der einzigen Volluniversität in Schleswig-Holstein schnell wieder aufwärts. Viele neue Universitäten und Universitätsbauten entstanden in den 1960er Jahren. Darunter die Bibliothek und das Auditorium Maximum. Die Studentenzahl stieg von 2000 im ersten Nachkriegssemester auf 10 000 Mitte der 1970er- und 15 000 Anfang der 1980er-Jahre. Heute studieren annähernd 25 000 Hochschüler an der CAU in Kiel.

Briefmarken 2015 Für den Sport

Serie „Für den Sport“ 2015: Cartoon zum Thema Behindertensport – Tennis (62+30 Cent)

Sport Briefmarken Frankatur
Rollstuhltennis ist spannend und athletisch. Die Regeln entsprechen den offiziellen ITF (International Tennis Federation)-Regeln. Einzige Ausnahme: Der Spieler darf den Ball vor dem Schlag zweimal aufspringen lassen. Die Sportart entstand 1976 auf Initiative des Amerikaners Brad Parks. Er war nach einem Skiunfall querschnittsgelähmt. Während seiner Rehabilitation machte er erste Erfahrungen mit Tennis im Rollstuhl. Parks etablierte die Sportart als neue Disziplin im Behindertensport. Bei sportlichen Großereignissen treten Athleten mit Handicap als selbstbewusste Vorbilder ins Rampenlicht. Das gilt auch für das Rollstuhltennis. Leider nimmt die breite Öffentlichkeit nicht immer Notiz davon.
In den folgenden Jahren haben sich Technik und Athletik stark verbessert. Als Sportgerät dient ein individuell angepasster Rollstuhl. Das Gefährt ist insgesamt leichter und wendiger. Vorne und hinten verfügt es über zusätzliche Stützräder. Damit soll ein Umkippen vermieden werden. Erschwerend wirkt beim Rollstuhltennis, dass die Arme sowohl für die Fortbewegung als auch für die Ausführung des Schlags eingesetzt werden müssen.
1988 konstituierte sich die „International Wheelchair Tennis Federation” (IWTF). Sie bietet Menschen mit körperlichen Behinderungen die Möglichkeit, Rollstuhltennis als Freizeitsport sowie auf Wettkampfebene auszuüben. Im Jahr 1992 wurde die Sportart reguläre Disziplin der Paralympischen Spiele. Heute wird Rollstuhltennis in weltweit mehr als 80 Ländern gespielt. Und Deutschland ist ganz vorne mit dabei: 2013 konnte Deutschlands beste Rollstuhltennis-Spielerin Sabine Ellerbrock für neun Wochen die Weltranglistenspitze behaupten. Und sie gewann mit der French Open auch das, was ihren derzeitigen Kolleginnen ohne Behinderung noch fehlt: Einen Grand-Slam-Titel.