Holzstreit in NRW

Es sind schon beängstigende Vorwürfe, welche vonseiten des österreichischen Holz-Multis gegen das Land Nordrhein-Westfalen erhoben worden sind. Hierbei geht es immerhin um Hunderttausende Festmeter Holz aus dem Staatswald, welche den Sägewerkbetreiber Klausner reserviert werden sollten. Dabei sollten allein im Mai dieses Jahres 195.000 Festmeter Holz zugesagt worden sein, doch nichts davon wurde an den Holz-Multi aus Österreich ausgeliefert. Neben der Klausner-Gruppe sind zudem noch ein Sägewerk aus der Eifel sowie zwei weitere Sägewerke von den ausbleibenden Holzlieferungen betroffen. Juristische Schritte verliefen bisher leider vergebens sprichwörtlich im Sande, denn selbst die Aufforderung vonseiten des Gerichts eine unverzügliche Einigung über die umstrittenen Holzlieferungen zu erzielen verliefen bisher erfolglos. Dabei sah es anfänglich noch ganz gut aus, doch allein die Tatsache, dass Klausner versuchte mit allen Mitteln einen Kompromiss zu erzwingen führte letztendlich dazu, dass vonseiten des Landes Nordrhein-Westfalen auf stur geschaltet wurde. Auslöser sei die Nichteinhaltung einer Übereinkunft, welche beide Parteien im Zuge eines außergerichtlichen Vergleichsgespräches erzielt hatten, wobei es hieß, keinerlei Informationen zum aktuellen Stand der Verhandlungen nach außen weiterzugeben. Doch Klausner hatte sich unweigerlich über diese Vereinbarung hinweggesetzt, indem weitreichende Informationen über alle wichtigen Punkte des Rechtsstreites an den Umweltausschuss des Landes NRW weitergegeben wurden….