Handygate

Die International Mobile Station Equipment Identity (IMEI) ist eine eindeutige 15-stellige Seriennummer, anhand derer jedes Handy theoretisch eindeutig identifiziert werden kann. Die ersten 8 Zahlen enthalten den Type Allocation Code (TAC). Dabei weisen die ersten beiden Ziffern auf die Akkreditierungsstelle hin. Die folgenden 6 Stellen entsprechen dem Zulassungscode. Die Zahlen 9 bis 14 stellen die Seriennummer des Mobilfunkgeräts dar. Die letzte Zahl ist eine Prüfziffer. Dieses IMEI-Format ist seit dem 1.4.2004 gültig.

Jede IMEI ist theoretisch einmalig.

Die IMEI eines Mobiltelefons kann durch die Eingabe *#06# im Eingabefeld der Telefonnummer abgefragt werden. Dieser Tastencode ist auch einheitlich.

Die IMEI sollte aufbewahrt werden, um das Endgerät im Falle eines Diebstahls der Polizei als gestohlen melden zu können. Jedes Endgerät übermittelt bei der Einwahl ins Mobilfunknetz seine IMEI. Damit kann das Handy eindeutig identifiziert werden und evtl. gesperrt werden.

BEST WAY TO GET TO KNOW YOUR PHONE BETTER

Your Demise

(15. Oktober 2013) Im Vorfeld dieses Konzerts im Kölner Underground habe ich mir noch einmal die YOUR DEMISE-Alben „Ignorance Never Dies“, „The Kids We Used To Be…“, „The Golden Age“ sowie die aktuelle 7″ names „Cold Chillin'“. Dass diese Band dermaßen beliebt bei den Kids ist wundert mich mittlerweile. Die beiden EPs vor „Ignorance Never Dies“ gehören mit zum stumpfesten was UK-Hardcore zu bieten hat. Das Album selber ist zwar schon wesentlich besser, kann bis auf ein, zwei Highlights aber nicht wirklich überzeugen. Als dann Ed McRae ans Mikro der Band kam, wurde diese auf einmal richtig gut und veröffentlichte 2010 mit „The Kids We Used To Be…“ eins der besten modernen Hardcore-Alben, die ich kenne. Hart, prollig, aber dennoch melodisch genug um auch über Genregrenzen hinaus Leute anziehen zu können. Schon der Nachfolger war der Anfang vom Ende: „The Golden Age“ hat einen Haufen guter Songs, die mal reiner Pop Punk sind, mal melodischer Hardcore, mal Metalcore. Das Gesamtbild aber war schon zu verwässert, was mir allerdings erst mit einigem Abstand aufgefallen ist. Zur Veröffentlichung von „The Golden Age“ habe ich das Werk richtig gerne gehört. Die Shows zu der Platte wurden leider von mal zu mal schwächer. Songs wurden langsamer gespielt, McRae schafft die klaren Vocals live nicht rüber zu bringen und generell scheint die Band gerne mal dicht auf der Bühne zu stehen. Die „Cold Chillin'“-7″ bietet auch nur vier ziemlich lauwarme Songs. Über das Ende der Band bin ich also gar nicht mal zu traurig, will mir dennoch einmal eine Show von ihnen ansehen – wenn auch nur in der wagen Hoffnung, dass sie zum Abschied noch einmal Gas geben…...

Transplants – In A Warzone

Transplants – In A Warzone

TRANSPLANTS‘ wichtigste Mitglieder sind mit Sicherheit RANCID-Sänger Tim Armstrong sowie BLINK-182-Drummer Travis Barker. Und genau diese versuchen möglichst weit von dem Sound ihrer Hauptbrötchengeber weg zu kommen. Bei den TRANSPLANTS wurde Punk bisher mit Funk, Hip Hop und elektronischen Versatzstücken angereichert. „In A Warzone“ zeigt das Nebenprojekt der beiden Punk-Stars von einer etwas anderen Seite.
Wenn man gemein sein will, könnte man durchaus sagen, dass das TRANSPLANTS-Album wie B-Seiten von RANCID klingt. Wirklich viel unterscheidet das Material von „In A Warzone“ nicht von Armstrongs Hauptbeschäftigung. Zwar sind noch immer die gleichen Einflüsse vorhanden wie auch auf dem letzten TRANSPLANTS-Album, dem 2005er „Haunted Cities“, kommen diese aber nun in einer etwas zurück geschraubten Form vor.
Besonders die nach vorne drückenden Punk-Nummern wie ‚In A Warzone‘, ‚See To Believe It‘ oder aber ‚Any of Them‘ machen Spaß. Mit dem Gerappe vom ‚Something’s Different‘ kann ich persönlich aber nichts anfangen. Hier nehmen die Punk-fernen Einflüsse überhand, ohne wirklich interessant zu klingen. Auch wenn die Band bei ‚Gravestones and Burial Plots‘ auf einmal die Metal-Keule schwingt, kommt nur wenig bei mir rüber. Es fehlt vielen Songs etwas an Substanz und man könnte meinen, dass oft nur Part an Part geklatscht wird ohne das Gesamtbild im Auge zu behalten. Viele Momente wirken einfach deplatziert, wie die fern-östlichen anmutenden Sounds von ‚It’s A Problem‘, die mit Rap-Vocals kombiniert werden. Wer braucht so etwas?!
Die Musiker sollten wirklich bei ihren Hauptbands bleiben.
Spätestens dieses TRANSPLANTS-Album beweist, dass die Welt Barkers und Armstrongs gemeinsames Nebenprojekt nicht braucht. Obwohl der Großteil des Songmaterials sicherlich den ein oder anderen überzeugen könnte.