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Vorbericht: Pukkelpop 2013

Das 28. Pukkelpop wird dieses Jahr vom 15. bis 17. August stattfinden. Wie immer treffen sich in Kiewit bei Hasselt Musikfreunde verschiedenster Stile. Egal ob Pop, Indie, Electro oder Metal, hier kommen alle auf ihre Kosten. Schon die ersten Namen des diesjährigen Festivals sind schön vielfältig, auch wenn der Metal-Anteil mit Bands wie SLAYER, LAMB OF GOD, CULT OF LUNA oder OPETH größer als jemals zuvor ist.

Der Donnerstag, der erste Festivaltag, bietet schon ein erstklassiges Line-Up. Headliner wird Rapper EMINEM sein, der bereits vor zwei Jahren auftreten wollte, aber wegen des heftigen Unwetters dies nicht tun konnte. Der Mann wird mit Sicherheit ein Best-Of-Set vom feinsten spielen mit alten Hits wie Stan, The Real Slim Shady, Love The Way You Lie oder Role Model. Co-Headliner werden wohl NINE INCH NAILS sein. Die Industrial Band um Sänger Trent Rznor gehört seit
Ewigkeiten zu den renommiertesten Live-Acts was Rockmusik angeht.
Klassikeralben wie Pretty Hate Machine, The Downward Spiral oder neuere Werke wie With Teeth und The Slip gehören mit zum Besten was sich „Industrial“ nennt. Da die Band nicht mehr ausgiebig touren will, ist dies eine schöne
Möglichkeit die Pioniere mal in Aktion zu erleben.
Jüngere Fans sollten bei den wiedervereinigten FALL OUT BOY voll auf ihre Kosten kommen. Ihr gerade veröffentlichtes Comeback-Album Save Rock And Roll hat nur noch wenig mit dem Pop Punk der Anfangstage zu tun, klingt trotz hohem Pop-Faktor immer noch nach Patrick Stump und Co. Dance Dance, Thanks For The Memories, Sugar W‘re Going Down oder Saturday werden besonders die Mädels vor der Bühne zum kreischen bringen.
Wer es lieber was härter mag, der kann sich über die Metal-Titanen SLAYER. Wohl keine Band schafft es Thrash Metal so aufregend seit knapp 30 Jahren zu spielen wie dieses kultige Quartett.
Auf dem Pukkelpop wird sicherlich ein Klassiker dem Nächsten folgen. Mit Sicherheit gibt man den Headliner im Marquee. Allerdings ist man bisher eine der wenigen wirklichen harten Bands am Donnerstag.
Obwohl die DEFTONES in ihren Anfangstagen auch noch das ein oder andere harte Nu Metal-Riff präsentierten. Hauptaugenmerk wird sicherlich eher auf den Alben ab dem 2001er White Pony liegen, ab welchem die Truppe um den gerade verstorbenen Bassisten Chi künstlerischer zu Werke ging.
Zwei weitere Highlights des ersten Tages sind sicherlich die Chartstürmer IMAGINE DRAGONS. Ihr aktueller Hit It‘s
Time läuft derzeit im TV und Radio rauf und runter. Die Mischung aus Pop und Alternative Rock ist sicherlich nichts Neues und stilistisch nicht weit von Bands wie ONE REPUBLIC entfernt, aber doch war der Song einer der ersten großen Hits des Jahres 2013.
Hip Hop-Freunde kriegen mit MAC MILLER auch einen der aktuellsten Hypes ihres Genres geboten.

Der Freitag kommt dann ziemlich elektronisch daher mit Acts wie THE PRODIGY, BOYS NOIZE, TODDLA T oder XXYYXX. Headliner des Freitags ist aber wohl eher Altrocker NEIL YOUNG. Der Mann blickt auch schon auf mehr als 40 Jahre im Musikgeschäft zurück und hat schon den ein oder anderen Klassiker veröffentlicht. Ob NEIL YOUNG so wirklich in das Festival passt, bleibt noch abzuwarten, da die sonstigen Bands eher ein jüngeres Publikum ansprechen. Wie etwa FUN., die mit ihren aktuellen Singles wie etwa We Are Young oder Night Songs weltweit die Charts stürmen. Der Indie-Rock klingt
wie eine modernere Version von DEATH CAB FOR CUTIE und wird ähnlich wie FALL OUT BOY besonders den jungen Mädels gefallen. Fraglich ist aber warum beide Bands nicht am selben Tag spielen. Härte Töne werden dann bei Bands wie AS I LAY DYING, ARCHITECTS und WE CAME AS ROMANS angeschlagen. Die drei Metalcore-Bands werden einiges an Staub aufwirbeln. Vorallem stammen alle drei Bands aus verschiedenen Metalcore-Generationen. Waren AS I LAY DYING schon mehr als zehn Jahren am Start, kamen die ARCHITECTS mit ihrem früher wesentlich technischeren Sound ein paar Jahre später. WE CAME AS ROMANS sind eine jüngere Band, die wesentlich mehr auf Breakdowns setzt. Im Gegensatz zu anderen Kapellen aber hat man noch ein gutes Händchen was das Songwriting angeht.

Auch der dritte und letzte Festivaltag hat es in sich. THE XX, das so ziemlich heißeste Ding im Indie-Sektor, werden wohl den Headliner machen. Vor drei Jahren musste man noch spät nachts um 1 Uhr spielen, dieses Mal wird es wohl etwas eher zur besten Zeit sein. Die beiden Alben The xx und das aktuelle Werk Coexist gehören mit zum Besten was in diesem Genre seit Jahren rauskam. Ob die eher ruhige und intime Musik auch auf der ganz großen Bühne des Pukkelpops funktioniert bleibt aber noch abzuwarten.
Weitere Highlights werden sicherlich unter anderem auch Indie-Bands wie FRANZ FERDINAND und FOALS sein. Letztere habe jüngst erst ihr drittes Album Holy Fire veröffentlicht und einiges an Aufmerksamkeit für die erste Single My Number bekommen.
Ebenfalls vor drei Jahren spielte man schon auf dem Pukkelpop, da noch nachmittags. Dieses Jahr wird man sicherlich einen späteren Slot für die FOALS vorgesehen haben. Härter wird es wieder bei YOUR DEMISE, die gerade erst ihre Auflösung nach den kommenden Shows bekanntgaben, den Britischen Newcomern von WHILE SHE SLEEPS oder den modernen Metal-Helden von LAMB OF GOD. Wo man die Band früher noch zum Umfeld des Metalcores zählte, würde sich das jetzt sicherlich kaum noch wer trauen. Die Truppe hat ihren Sound immer weiter dem klassischen Thrash Metal zu gewandt, verpackt diesen aber dennoch modern und anspruchsvoll.
OPETH waren früher härter und im Death Metal verwurzelt, spielen nun aber eher Progressive Rock und überraschten so einige Fans und Kritiker, obwohl die Musik immer sehr von diesem Sound beeinflusst wurde. Viele Songs sollte man aber nicht erwarten, da diese im Schnitt 7:30 bis 8 Minuten lang sind.

Auf welche Musik man am Ende auch stehen mag, das Pukkelpop wird wieder einmal jeden Geschmack zu frieden stellen können. Man darf gespannt sein, welche Bands diesem bisher erstklassigen Line-Up noch folgen werden.

Pukkelpp History

Bring Me The Horizon – Sempiternal

Zweieinhalb Jahre haben sich die Briten von BRING ME THE HORIZON für den „There Is A Hell, Believe Me I’ve Seen It. There Is A
Heaven, Let’s Keep It A Secret.“-Nachfolger gelassen. Man warf vorher mit Begriffen wie Post Rock, MOGWAI, THRICE und dergleichen rum.
Für viele der jungen Fans der Metalcore-Truppe sollte dies eher ein Schock sein. Könnte es nun keine Breakdowns mehr geben? Dann verlässt Gitarrist Jona Weinhofen noch die Band vor den Aufnahmen und wird ersetzt von einem Keyboarder: WORSHIP-Mastermind Jordan Fish.

Schon der Opener ‚Can You Feel My Heart‘ zeigt von einer ganz neuen Seite. Die Keyboards sind ziemlich dominant und die Gitarren spielen eher eine untergewordnete und atmosphärische Rolle. Da hatten die bisherigen Opener von Oliver Sykes und Co mit Sicherheit mehr Pfeffer im Arsch. Dieser Eindruck bleibt auch bestehen.
‚Empire (Let Em Sing)‘, ‚Shadow Moses‘, ‚Crooked Young‘ und ‚Antivist‘ haben zwar ordentlich Pfiff und gehören zu den schnelleren und härteren Songs von „Sempiternal“, die restlichen Nummern aber bewegen sich im Midtempo.

Dafür entdeckt man ganz neue Seiten an der Band. ‚Sleepwalking‘ ist eine der besten Kompositionen der Band aus Sheffield. Hier perfektioniert das Quintett ihr neues Konzept. Keyboards und Atmosphäre, ein super Refrain und doch der ein oder andere härtere Moment. Auch in Songs wie ‚And The Snakes Start To Sing‘ oder ‚Seen It All Before‘ nehmen BRING ME THE HORIZON die Härte fast komplett heraus und konzentrieren sich nur noch darauf gute Songs zu schreiben. Dies gelingt ihnen erstaunlicherweise, nur braucht man einfach mehr Zeit mit dem neuen Sound warm zu werden.

Passend zu diesem neuen Sound hat besonders Sänger Oliver Sykes an sich gearbeitet. Schon auf den beiden letzten Alben konnte seine Vokalarbeit überzeugen. Aber so abwechslungsreich wie auf „Sempiternal“ klang der Mittzwanziger noch nie. Selbst vor klarem Gesang scheut er nicht zurück. Hier sollte niemand große Arien erwarten, da Sykes dies meist nur in den ruhigen Passagen macht. Allerdings ist seine Stimme auch während er brüllt irgendwie etwas klarer und melodischer. Wirklich oft kreischt und growlt er leider nicht mehr.

„Sempiternal“ ist mit Abstand eines der mutigsten Alben der Szene. Ich kann mich nicht erinnern, dass andere Metalcore-Flagschiffe wie KILLSWITCH ENGAGE, PARKWAY DRIVE, AS I LAY DYING, UNEARTH oder dergleichen solch gewagte Experimente getätigt hätten. Alleine dafür verdienen BRING ME THE HORIZON extrem viel Respekt. Sicherlich wird das nicht mehr jeden Fan gefallen. Bei den Jüngern bleibt es offen, ob sie die Band wegen dem süßen Oli am Mikro weiter hören oder der neue Stil zu musikalisch ist. Insgesamt ist „Sempiternal“ aber eine klasse Platte.