In Comics spielen Farben eine entscheidende Rolle, besonders bei den Haaren

Als Comic bezeichnet man die Erzählung einer Geschichte durch eine festgelegte Abfolge von Bildern, die in der Regel gezeichnet sind. Es gibt aber auch beispielsweise fotografische Varianten. Die Ursprünge dieser Kunstform gehen bis in das Altertum zurück. Im Prinzip kann man bereits frühe Höhlenmalereien als Vorläufer der bildhaften Erzählung verstehen, wenngleich hier natürlich noch keine Textelemente vorhanden waren. Letztere sind übrigens keine zwingende Voraussetzung; es gibt zahlreiche Comic-Erzählungen, die ohne jeden Text auskommen. Obwohl der Zusammenhang sich beinahe aufdrängt, sind ägyptische Hieroglyphen eine andere Kategorie, denn hier werden die Bilder nicht zur Erzählung einer Geschichte verwendet, sondern zum Ausdruck bestimmter Laute.

Farbe Schwarz: In den westlichen Comics werden meist Bösewichte, Femme Fatales oder auch die großen Superhelden mit schwarzen Haaren dargestellt, weil sie Mut, Tatendrang und Stärke suggerieren. In den japanischen Mangas und Anime ist das anders: Hier sind es meist die etwas schüchternen Persönlichkeiten, die die Helden der Serie darstellen. Sie haben schwarze Haare (z.B. Ranma ½, Tenchi Muyo), weil das in Japan die meistverbreitteste Haarfarbe ist und darstellen soll, das die Charaktere ganz normale Menschen sind. Diese Typen sind meist sehr Ernst und ungewollte Helden, sie sind ruhig und zurückgezogen und vielleicht auch etwas traditionell. Deshalb werden auch oft Shinto-Priester (siehe Rei Hino „Sailor Moon“) mit schwarzen Haaren dargestellt……

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